Kräfteraubende zweite Meisterschaftsrunde

von Angelika Angehrn

Am letzten Sonntag hatten wir die zweite Runde mit unseren D-Junioren rot in Jona. Unser erster Gegner an diesem Tag hiess GL Richterswil. Wir waren uns bewusst, dass uns an dieser Runde stärkere Gegner erwarteten als noch in Richterswil. Dementsprechend stellten wir unsere Jungs darauf ein. Überrascht waren wir, wie konstant die Junioren gegen Richterswil auftraten. Das Pausenresultat lautete 11:2 zu unseren Gunsten. Wir waren technisch wie auch läuferisch den Greenlights überlegen. Nach der Pause spielten wir im gleichen Stil weiter und beendeten unser erstes Spiel an diesem Tag mit einem Sieg von 21:2.

Im zweiten Spiel hiess der Gegner Eschenbach, welcher von Anfang an mit viel mehr Druck agierte. So schossen sie auch das erste Tor. Jetzt war das Spiel so richtig eröffnet. Unsere Reaktion liess nicht lange auf sich warten und wir fanden immer besser ins Spiel. Die Kontrolle des Spiels war nun auf unserer Seite, so führten wir bis zur Halbzeit mit 5:2. Eigentlich wollten wir in der gleichen Art weiterspielen wie zuvor, doch der Gegner versuchte durch mehr Körperkontakt das Spiel zu wenden. Das hatte zur Folge das es auf beiden Seiten um einiges ruppiger zu und her ging. Hier wäre eine klare Linie des Schiedsrichters nötig gewesen, um die Junioren auf beiden Seiten zurecht zu weisen, was leider nicht geschah. Viele Stockschläge beider Teams und überharter Körpereinsatz von beiden Seiten wurde nicht geahndet. So gingen wir auch mit drei verletzten Spielern aus diesem Spiel nach Hause. Nichts desto trotz siegten wir schlussendlich «offiziell» mit 5:7, weil wir eine homogene Mannschaft sind, welche die ganze Saison in dieser Aufstellung spielt. Das wirkliche Resultat hätte 4:8 gelautet…

Mit der Leistung der kleinen Teufel können wir sehr zufrieden sein, haben sie doch ihr Bestes gegeben und sich nicht noch von den hochkochenden Emotionen von Trainern und Zuschauern anstecken lassen.

Wir hoffen das die nächsten Spiele fairer ausgetragen werden können, da die die Gesundheit der Kids an erster Stelle steht.

Bravo Jungs, super Runde!     

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