«Alle wollen die Saison schnell beenden»

von Roger Züger

Fabian Vogt hat sein Wissen und seine Erfahrungen dem aktuellen NLB-Team auf und neben dem Feld weitergegeben. // Bild Archiv

Am Montag empfängt Fabian Vogt mit den Red Devils Limmattal zur zweiten Partie der Auf-/Abstiegsspiele.

Lediglich fünf Siege konnten die Red Devils in der NLB-Qualifikation einfahren. Die Play-outs waren damit nicht zu vermeiden. Das Saisonende liess jedoch auf sich warten, weil sich Ticino als cleverere Mannschaft entpuppte und die Roten Teufel in die Relegation schickte. Nun haben die Ausserschwyzer am Samstag gegen den Erstligisten aus Limmattal ein erstes Mal gewonnen – zwei weitere Siege sind nötig, um den Nationalligaplatz zu behalten. Seit Ende Januar, als die Devils im freien Fall ­waren (neun Niederlagen in Serie), ist auch Fabian Vogt wieder im Team. Zumindest temporär. Selbst für den Altmeister, der 2016 nach dem Viertelfinal-Aus seine ambitionierte Laufbahn mit 68 NLB-Partien beendete, war der Wiedereinstieg beziehungsweise die Verfassung des Teams überraschend: «Es war nicht mehr zu vergleichen mit jenem vor zwei Jahren, das ist klar. Aber ich war erstaunt, wie weit sich die Spieler auseinandergelebt haben, wie viele ‹Grüppli› entstanden sind», sagt Vogt. Dem entgegengewirkt habe Franz Steinauer, der seit Mitte Dezember, damals mit Marcel Züger, das Zepter vom scheidenden Trainer Simon Brechbühler übernommen hat. «Franz war enorm wichtig. Er hat die Lockerheit und die Freude am Uni­hockey zurück in die Mannschaft gebracht – das war genau das Richtige.»
Es gab – und gibt nach wie vor, wie Vogt sagt – Spannungen im Team. «Aber inzwischen ziehen wenigstens alle am gleichen Strick.» Die jüngsten Auftritte liessen gar die Zuschauer aufhorchen, sahen sie doch eine wesentlich kompaktere Mannschaft mit viel Kampfgeist und Wille. «Alle wollen die Saison schnellstmöglichst beenden, das ist das oberste Ziel, das alle verfolgen», sagt Fabian Vogt.


«Wir sind qualitativ besser»
Um die Saison zu beenden, brauchen die Red Devils noch zwei Siege gegen Limmattal. Vogt geht mit Respekt, aber auch Zuversicht an die Aufgabe: «Limmattal hat zwei, drei gute Einzelspieler, die eine Partie entscheiden können, aber wir haben das bessere Kollektiv. Stellen wir uns nicht selbst das Bein, wird die Qualität unseres Teams für den Ligaerhalt ausreichen.» So oder so: Nach der Serie wird sich der Vorbild-Verteidiger wieder aus dem NLB-Team  zurückziehen.


Ligaqualifikation (Best-of-Five), Spiel 2
Devils – Limmattal; Montag, 19 Uhr, Altendorf

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