Devils sind doppelt gefordert

von Andreas Ruoss

Micha Moser und seine Teamkollegen werden am Wochenende gleich doppelt gefordert. // Bild Rico Züger

Das NLB-Team steht vor einem wichtigen Wochenende – und kann dabei zweimal zu Hause auflaufen. Am Samstag gastiert Thurgau in Altendorf, tags darauf NLA-Absteiger Grünenmatt.


Die Märchler rehabilitierten sich am vergangenen Samstagabend mit einer kämpferischen Leistung auswärts gegen das NLB-Spitzenteam Langenthal Aarwangen – auch wenn die Partie 2:3 nach Verlängerung verloren ging. Jetzt gilt es für die Märchler, mit derselben Intensität und Konzentration in die kommende Doppelrunde vom Wochenende zu steigen. Am Samstag gastiert das viertplatzierte Floorball Thurgau bei den Märchlern. Die Thurgauer sind durch die letztjährigen Play-off-Viertelfinals (3:0 nach Siegen zugunsten Thurgaus) und der diesjährigen 1/16-Finalpartie im Cup (5:4 Thurgau) bekannte Gesichter. Die Ostschweizer, die ihren Verein langfristig in der NLA sehen, haben den Tritt aber noch nicht wie erwartet gefunden. Zurzeit stehen sie auf dem vierten Tabellenplatz – mit vier Punkten Rückstand auf Leader Basel und sechs Punkten Vorsprung auf die Märchler.


Letzter Sieg liegt lange zurück
Im Cup-Fight Mitte September war es eine enge Angelegenheit. Obwohl die Roten Teufel früh 0:3 im Hintertreffen lagen, konnten die Märchler sehr gut mit den Thurgauern mithalten. Am Schluss fehlte den Devils das nötige Quäntchen Glück zur Überraschung. Wer Devils-Siege über Thurgau in den Geschichtsbüchern sucht, muss fast zwei Jahre zurückblättern, bis zum 23. Januar 2016. Damals gewann die von Molinari/Benz/Steinauer betreute Equipe zu Hause 5:4 – auswärts 4:2 (21. November 2015). Seither haben die Schwyzer gegen Thurgau allerdings sechsmal in Folge verloren.


Grünenmatt holte Manuel Mucha
Der Gegner am Sonntag, Grünenmatt, gastiert am Sonntag ebenfalls in Altendorf. Der NLA-Absteiger ist für die Devils ein fast gänzlich unbekannter Gegner. Beim einzigen Aufeinandertreffen vor zwei Jahren im Cup gewannen die Emmentaler 8:3. Grünenmatt hatte auf diese Saison hin viele Veränderungen im Kader. Einige Leistungsträger – darunter Topskorer Simon Flühmann – verliessen den Verein. Die Emmentaler verstärkten sich mit ­diversen jungen Talenten und mit ­Manuel Mucha, der die letzten Jahre für Absteiger Olten-Zofingen gespielt hatte und den Märchlern bestens
bekannt ist. Grünenmatt liegt derweil mit drei Punkten Vorsprung auf die Schwyzer auf dem siebten Platz.  (aru)

Red Devils – Thurgau
Samstag, 18 Uhr, MZH Altendorf

Red Devils – Grünenmatt
Sonntag, 17 Uhr, MZH Altendorf

Zurück