Stark: dritte Saison, dritter Aufstieg

von Roger Züger

Dritte Saison, dritter Pokal. // Bild Rico Züger

Die Kleinfeld-Equipe der Red Devils hat in der letzten 3.-Liga-Runde zwei weitere Siege eingefahren und bejubelt den Pokal für den Gruppensieg. Der Lohn: In ihrer dritten Saison feiert die Equipe ihren dritten Aufstieg.


Das Kleinfeld-Team der Red Devils hat im Rennen um den Gruppensieg sowie den Aufstieg den Sack bereits vor der letzten Meisterschaftsrunde zugemacht. Die letzte Runde am Sonntag in der Sporthalle Brüel in Einsiedeln war dennoch spannend. Denn mit Sementina trafen die Schwyzer auf jenen Gegner, der in der Tabelle direkt hinter ihnen lag – und gegen den die ­einzige Niederlage in der Meisterschaft resultierte.


Dieses Mal behielten die Devils das bessere Ende für sich und gewannen 10:9, nachdem sie einen Vier-Tore-Vorsprung verspielt hatten. Denn der Leader führte 5:2 und 9:5, hatte die aggressiv auflaufenden Tessiner eigentlich weitgehend im Griff. So sehr, dass die Märchler in den letzten zehn Spielminuten ungewollt Tempo raus nahmen und der Schlendrian zum Vorschein kam. Zu sicher schien der Sieg. Das Resultat: Sementina nutzte die Situation eiskalt aus, kam zum Ausgleich und hatte das Momentum auf seiner Seite. Mit einem Weitschuss von der eigenen Grundlinie schossen sich die Teufel aber in letzter Sekunde zum Sieg.


In der zweiten Partie stand Rotkreuz gegenüber. Auch diese spielerisch starke Equipe forderte die Devils, die indes die feinere Klinge besassen und wieder in Führung gingen. Auch mit der 4:1- und 7:5-Führung im Rücken war noch nichts gegessen. Rotkreuz gab nicht auf und glich zweimal aus (4:4 und 7:7), das letzte Mal wiederum nur Minuten vor der Schluss­sirene. Zwei Treffer in den Schluss­sekunden brachten den Red Devils jedoch den verdienten Sieg.


Zahlen sprechen für sich
Mit einer Vier-Punkte-Runde zum ­Abschluss bauten die Märchler ihre Leaderposition in der Gruppe 3 aus und feierten den Gruppensieg mit neun Punkten Vorsprung – und den erneuten Aufstieg. Statistisch sind die Red Devils mit 33 Punkten das beste Drittligateam aus den 80 Kleinfeldteams schweizweit. Klar ist auch: Das Kleinfeldteam reitet weiter auf der Erfolgswelle, nachdem es 2016 gegründet wurde und seither von der 5. in die 2. Liga durchmarschierte. Die Zahlen sind eindrücklich: In drei Saisons absolvierte das Team 54 Meisterschaftspartien und ging 49 Mal als Sieger vom Feld. Nur zweimal musste die namhafte Truppe eine Niederlage einstecken und trennte sich dreimal unentschieden. Nun steht die Equipe ab September in der zweithöchsten Kleinfeldliga im Einsatz.
Eindrücklich sind auch die Skorerqualitäteten der Spieler: Mit Simon Rüttimann (67 Tore/53 Assists), Roland Schwyter (61/67), Pirmin Bisig (122/63), Marcel Züger (71/115) und Roger Züger (170/82) haben gleich fünf Spieler die 100er-Marke in der Skorerliste in nur drei Saison locker geschafft. Marcel Züger absolvierte gar nur 32 Partien und konnte sich dennoch 186 Skorerpunkte gutschreiben lassen.

Hier gehts zu den Fotos aus der letzten Runde.


Red Devils – Sementina 10:9 (6:5)
Tore: 2. Bisig 1:0. 5. Sementina 1:1. 6. Rüttimann (Marcel Züger) 2:1. 8. Sementina 2:2. 9. Roger Züger 3:2. Rüttimann (Molinari) 4:2. 12. Vogt 5:2. 15. Sementina 5:3. 17. Sementina 5:4. 19. Sementina 5:5. 20. Rüttimann 6:5. 22. Vogt 7:5. 25. Bisig (Roger Züger) 8:5. 29. Rüttimann 9:5. 33. Sementina 9:6. 34. Sementina 9:7. 36. Sementina 9:8. 39. Sementina 9:9. 40. Roger Züger (Locher) 10:9.


Red Devils – Rotkreuz 9:7 (5:5)
Tore: 3. Rotkreuz 0:1. 4. Roger Züger (Marcel Züger) 1:1. 5. Marcel Züger (Roger Züger) 2:1. 8. Roger Züger (Marcel Züger) 3:1. 12. Schwyter 4:1. 14. Rotkreuz 4:2. 17. Rotkreuz 4:3. 17. Rotkreuz 4:4. 19. Roger Züger (Marcel Züger) 5:4. 20. Rotkreuz 5:5. 23. Roger Züger (Marcel Züger) 6:5. 29. Bisig (Molinari) 7:5. 32. Rotkreuz 7:6. 35. Rotkreuz 7:7. 38. Bisig (Molinari) 8:7. 39. Roger Züger (Marcel Züger) 9:7.
Red Devils: Locher/Oberholzer; Inglin, Marcel Züger,
Roger Züger, Rüttimann, Ermanni, Schwyter, Molinari, Vogt, Bisig.
Bemerkungen: Red Devisl ohne Patrick Züger, Waser und Bruhin (alle abwesend). Le

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