Gegner auf dem Feld – und Freunde daneben

Am Wochenende fand in Altendorf der sechste March Cup statt. Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung erlebten einen erfolgreichen Tag im Zeichen des Unihockey. Dass Menschen mit einer Behinderung trotz ihres Handicaps grosse Freude am Sport haben können, bewies der March Cup am Samstag in Altendorf eindrücklich. Knapp 200 Sportlerinnen und Sportler aus der ganzen Schweiz hatten den Weg in die Mehrzweckhalle gefunden. Dort fand der Anlass zum sechsten Mal statt.Dabei standen sich die knapp 20 Mannschaften im Unihockey gegenüber. Gekämpft wurde um jeden Zentimeter und um jeden Ball. Fand der Kunststoffball den Weg in die Maschen, war der Jubel grenzenlos. Und auch wenn die Rivalität auf dem Feld gross war, stand Fairplay stets im Vordergrund. Sowieso überwog nach dem Schlusspfiff auf und neben dem Feld die Freundschaft auf berührende Art und Weise – waren innige Umarmungen mit dem Gegner doch keine Ausnahme.Initiant des seit 2006 alle zwei Jahre stattfindenden Turniers ist der Siebner Daniel Reich-muth, der seit seiner Kindheit an einer seltenen Muskelkrankheit leidet. Das hielt den inzwischen 42-Jährigen jedoch nicht davon ab, andere handicapierte Menschen für den Sport zu begeistern. Sein Ziel sei es, der Gesellschaft zu zeigen, dass auch behinderte Menschen Grosses leisten können. Und vor allem möchte Reichmuth den Sportlern die Berührungsangst nehmen.Unterstützt wurde der ehrenamtlich arbeitende Daniel Reichmuth vom Unihockeyverein Red Devils March-Höfe Altendorf. Nach dem neuerlichen Erfolg ist klar: Einer siebten Durchführung in zwei Jahren steht nichts im Weg, und die Vorfreude bei den Beteiligten dürfte bereits jetzt wieder beginnen.Hier findest du die Fotos zum Turnier