Es geht wieder los

Mit der Partie gegen EFS United eröffnet die U14 A am kommenden Samstag die Saison 2026/27 für die Red Devils.
Mit der Partie gegen EFS United eröffnet die U14 A am kommenden Samstag die Saison 2026/27 für die Red Devils. Foto Pascal Müller

Mit zwei hochattraktiven Cuppartien und dem Meisterschaftsauftakt für elf Teams beginnt für die Red Devils March-Höfe am kommenden Wochenende die Saison 2026/27. Die roten Teufel haben sich für die neue Spielzeit viel vorgenommen.

Die 1. Mannschaft der Red Devils hat sich in der vergangenen Saison in die Spitzengruppe der 1. Liga vorgearbeitet. Vom dritten Rang aus in die Playoffs gestartet, stiess die Truppe von Cyril Zolliker und seinem Trainerteam bis in den Halbfinal vor, wo der spätere Aufsteiger Unihockey Bassersdorf Nürensdorf dann etwas zu stark war. Dass dieses gute Ergebnis in der kommenden Spielzeit bestätigt oder noch übertroffen werden kann, ist alles andere als unrealistisch: Das Team ist weitgehend zusammengeblieben und mit dem Finnen Conny Lindblom und Micha Mani aus der U21 von GC konnten namhafte Zuzüge vermeldet werden. Zum Saisonstart wartet dann auch gleich ein besonderes Erlebnis auf die roten Teufel: Nach dem Ligaauftakt auswärts in Laupen macht am Sonntag der L-UPL-Verein SV Wiler-Ersigen im 1/16-Final des Schweizers Cups seine Aufwartung in Altendorf.

Verstärkung aus Finnland: Conny Lindblom soll dem Spielaufbau der Red Devils zusätzlichen Schwung verleihen.
Verstärkung aus Finnland: Conny Lindblom soll dem Spielaufbau der Red Devils zusätzlichen Schwung verleihen. Foto Pascal Müller

Neue Strukturen im Frauenbereich
Für das Fanionteam der Damen endete die vergangene Saison mit einer leisen Enttäuschung, war doch nach einer guten Qualifikation im Viertelfinal der Playoffs Schluss. Spielerisch und als Mannschaft hat man sich jedoch spürbar weiterentwickelt. Auf und neben dem Feld herrscht sodann Kontinuität: Der Grossteil des Teams bleibt unverändert und auch das Trainerduo Arno Solèr/Daniel Boss ist weiterhin an Bord. Die Aussichten, dass 2026/27 der Vorstoss unter die besten Vier wieder gelingt, stehen somit nicht schlecht. Damit dies auch langfristig so bleibt, wurde in den letzten Monaten fleissig an verschiedenen Stellschrauben gedreht: Stephanie Stöckli hat die Gesamtführung bei den Frauen übernommen und Esther Kessler kümmert sich neu um die Juniorinnen und die Koordination mit dem Grossfeld-Partnerverein Dürnten-Bubikon-Rüti. Um den Kleinfeld-Juniorinnen den frühzeitigen Wechsel ins Frauenunihockey zu ermöglichen und die spätere Integration ins Fanionteam zu erleichtern, strebt man mit dem «Sprungbrett» Damen 2 den Aufstieg in die 2. Liga an. Für dieses Ziel wurden unter anderem einige Spielerinnen der 1. Mannschaft mit einer Doppellizenz ausgestattet.        

Das Damen 1 der Red Devils trifft am Samstagabend im 1/16-Final des Ligacups auf Cevi Gossau.
Das Damen 1 der Red Devils trifft am Samstagabend im 1/16-Final des Ligacups auf Cevi Gossau. Foto Pascal Müller

Erfolge bei den U-Teams
Im Leistungsnachwuchsbereich haben die Red Devils die vom Verband mittelfristig angedachte Auflösung der U21-Stufe antizipiert und ihr U21-Team im letzten Frühling aufgelöst. Stattdessen wurde die 2. Mannschaft neu als U23 definiert, um die ältesten Junioren frühestmöglich ans Niveau der Herrenligen zu gewöhnen. Trotz der neuen Zusammensetzung hat das Team den angestrebten Ligaerhalt ohne Umweg über die Playouts geschafft. Mittelfristig will man sich als echtes U23-Leistungsteam im Männerunihockey positionieren. Die U18 hat sich im ersten Jahr nach dem Abstieg aus der A-Klasse umgehend konsolidiert und sich hinter Malans und Kloten auf dem guten 3. Rang eingereiht. Dieses Ziel setzt man sich trotz eines weiterhin eher knapp bemessenen Kaders auch 2026/27. Noch besser als der U18 lief es letztes Jahr für die U16: Unter der Führung von Armando Lutzmann und seinem Trainerteam gelang der direkte Wiederaufstieg in die höchste Stufe. Man darf gespannt sein, wie sich die Jungteufel dort gegen die besten Nachwuchsteams der Schweiz behaupten können. Die U14 A erreichte 2025/26 die angestrebte Master Round und wurde hervorragender Dritter. Für die neue Saison hat man sich eine weitere Annäherung an die Spitze vorgenommen.

Der U16 der Red Devils gelang 2025/26 der direkte Wiederaufstieg in die oberste Spielklasse.
Der U16 der Red Devils gelang 2025/26 der direkte Wiederaufstieg in die oberste Spielklasse. Foto Rico Züger

Im Breitensport präsent, im Nachwuchs breit abgestützt
Nebst den erwähnten Leistungsteams bleiben die Red Devils auch im Breitensport gut vertreten: Das Herren 3 (4. Liga GF) startet nach dem knapp verpassten Gruppensieg mit einem weiterhin schlagkräftigen Kader in die neue Spielzeit. Und die 4. Mannschaft (3. Liga KF), die sich im Frühling knapp vor dem Abstieg retten konnte, hat sich zum Ziel gesetzt, diesmal nichts mit dem Selbigen zu tun zu haben. Der Spass am Spiel steht derweil bei den Senioren, den zwei Mixed-Plausch-Teams (Obermarch und Untermarch/Höfe) sowie bei den Special Devils im Vordergrund.  
Weiterhin über eine gesunde Basis verfügen die Red Devils auch im Bereich Kinderunihockey: Den Mädchen bietet sich von den D- bis zu den A-Juniorinnen ein durchgehender Ausbildungsweg, während bei den Knaben gar 14 Teams (5 E-, 5 D-, 2 C- und je eine B- und A-Junioren-Mannschaft) ins Meisterschaftsrennen geschickt werden können. Derweil sorgt die hervorragende Basisarbeit in den fünf Unihockeyschulen (Pfäffikon, Altendorf, Siebnen, Tuggen und Reichenburg) dafür, dass der Strom an guten Nachwuchskräften nicht versiegt.