Red Devils unterliegen knapp im Oberseederby

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Meier überzeugte mit zwei Toren im ersten Drittel.
Meier überzeugte mit zwei Toren im ersten Drittel. ◼ Foto Pascal Müller

Der Start in die Partie gestaltete sich sehr ereignisreich. In der vierten Spielminute ging das Heimteam nach einem schönen Abschluss in Führung. Die Red Devils fanden darauf die genau richtige Antwort und konnten das Spiel bereits eine halbe Minute später ausgleichen. Eine erste Möglichkeit in Überzahl konnten die Märchler ebenfalls nutzen. Ex-Flames-Spieler Mattsson traf zur erstmaligen Führung für die Teufel. Das Hin und Her ging weiter und nur einige Minuten später war das Spiel wieder ausgeglichen. Zimmermann traf für die St. Galler. Den Red Devils gelang es aber trotzdem mit einem positiven Erlebnis aus dem Startabschnitt zu gehen. Meier erhöhte mit seinem bereits zweiten Treffer auf 2:3 zu Gunsten der Märchler.

Das Mitteldrittel war nicht weniger spannend. Auf beiden Seiten wurden Chancen herausgespielt, die beiden Defensivreihen standen jedoch gut. Einzig Mani gelang ein Treffer, der die Devils mit 2:4 in Führung brachte.

Die Red Devils starteten gut ins dritte Drittel. Nach etwas mehr als einer Minute traf Timo Kälin per Direktabschluss zum 2:5. Dieser Treffer schien aber mehr den Flames gut zu tun als den Märchlern. Die Devils agierten nun wesentlich passiver und es gelang nicht mehr den gleichen Druck auf die Flames zu erzeugen. Die Flames spielten nun besser auf und konnten durch drei Treffer innert knapp elf Minuten das Spiel ausgleichen. Die Teufel hatten daraufhin aber die grosse Chance in Überzahl das Spiel doch noch für sich zu entscheiden. Es gelang aber leider nicht den so wichtigen Treffer zu erzielen und somit ging das Spiel in die Verlängerung.

Flames
6:5
Red Devils

In eben dieser Verlängerung plätscherte das Spiel ein wenig vor sich hin, einen Treffer konnte aber keine Mannschaft erzielen. Das Penaltyschiessen musste also über den Zusatzpunkt entscheiden. Nach je vier Schützen stand es 0:0, ehe Nicola Federli die Flames in Führung bringen konnte. Da auch der fünfte Märchler Schütze nicht treffen konnte, blieb der Zusatzpunkt in Jona.

Die Red Devils müssen sich einzig darüber ärgern den Vorsprung nicht besser verwaltet zu haben. Spielerisch zeigten die Märchler eine ansprechende Leistung.

Die nächste Gelegenheit es besser zu machen, gibt es am kommenden Wochenende. Man tritt die Reise ins Rheintal an und trifft dort auf die Gators.

Jona-Uznach Flames - Red Devils March-Höfe 6:5 n.P. (2:3, 0:1, 3:1, 0:0)
Sporthalle Grünfeld, Jona. 230 Zuschauer. SR Aregger/De-Marchi.
Tore: 4. N. Federli (Hefti) 1:0. 5. Meier (Lindblom) 1:1. 7. Mattsson (Wittenwiler) 1:2. 13. Zimmermann 2:2. 19. Meier (Wittenwiler) 2:3. 33. Mani (T. Diethelm) 2:4. 42. T. Kälin (T. Diethelm) 2:5. 45. Zimmermann (Aebersold) 3:5. 53. Aebersold (Zimmermann) 4:5. 56. Sturzenegger (Denzler) 5:5.
Penaltyschiessen: N. Federli trifft 1:0.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Jona-Uznach Flames. 1mal 2 Minuten gegen Red Devils March-Höfe.

Red Devils: Waber; N. Müller, S. Kälin, Mattsson, Köpfli, Weber; Cortinovis, Brunner, T. Diethelm, T. Kälin, Mani; Widmer, T. Müller, Lindblom, Wittenwiler, Meier; Matthews, Bombana; Wichert (ET).

Bemerkung: Red Devils ohne: F. Diethelm, L. Bargetzi (verletzt), Kessler, (Militär), Hüsler (U23), Schiesser, N. Bargetzi (abwesend).